Raum Dekoration

Dünnschiefer Slate Lite

 

Der Dünnschiefer ist ein Produkt aus echten Schieferblöcken.
Hier werden die Platten dünn von dem jeweiligen Schieferblock abgezogen und befinden sich auf einer Trägerplatte. Das Material ist ca. 3mm dünn, kann direkt auf Wände, Schränke oder sonstige Flächen aufgebracht werden. Da es sich um echten Schiefer handelt kann man nach der Montage keinen Unterschied zu dickeren Platten feststellen.
Die Montage ist wesentlich einfacher und der günstigere Preis lässt viele Gestaltungsmöglichkeiten zu. Ob als Dekofläche hinter dem Fernseher, Garderobe oder Ofen, so wie auf Türen und Schränken. Es ist alles möglich, sogar als hinterleuchtendes Lichtelement.

 

 

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Dekorputze

Wie die Naturfarben unterscheiden sich die Dekorputze ebenso nach Ihren Bestandteilen und Eigenschaften.
> Mehr Informationen siehe Naturfarben und Farbkonzepte

 

 

Streich- und Rollputze

Streich- und Rollputze sind wie die Naturfarben mit unterschiedlichen Bindemitteln als Kalk-,  Silikat-, Lehm- und Naturharzstreichputz erhältlich.
Diese „gefüllten Farben“ sind mit Quarzsand und anderen Füllstoffen in unterschiedlichen Körnungen von fein bis grob angereichert und können mit der Bürste oder einer Rolle aufgetragen und strukturiert werden.
Die Eigenschaften sind unter  Naturfarben beschrieben.

 

 

Kalkfeinputz

Bestandteile:
· Sumpfkalk (Calciumhydroxid, Weißkalkhydrat) als Weißpigment und Bindemittel zugleich.
· Kalkechte Pigmente (bis maximal 6%).
· Hilfsstoffe wie z.B. Kasein oder Leinöl.

 

Eigenschaften:
· Verarbeitung auf feuchten Wänden möglich.
· Hochalkalisch (pH > 12), daher gut geeignet für schimmelgefährdete Bereiche, desinfizierende Eigenschaft.
· Absorbiert Gerüche.
· Nicht brennbar.
· Hohe Wasserdampfdurchlässigkeit hält die Wände trocken. Kondensation an der Oberfläche wird vermieden. So wird das Risiko von Schimmelpilzbefall verringert.
· Die Trocknung erfolgt durch Aufnahme von CO2.
· Der Auftrag erfolgt üblicherweise in zwei Schichten. Auf langsame Trocknung achten, damit es zu einer vollständigen Carbonatisierung kommt und der Putz nicht kreidet.
· Eine mit Feinputz verputzte Wand unterscheidet sich deutlich von einer gestrichenen Wand durch die Offenporigkeit an der Oberfläche. Eine absolut gleichmäßige Wirkung wie bei vielen Farbanstrichen ist mit Kalkfeinputz nicht zu erzielen.
· Eine glattere und lebendigere Oberfläche, die ein Wechselspiel von Glänzenden und matteren Stellenbietet, ist zu erreichen, wenn der Kalkfeinputz verseift und verpresst wird.

 

 

Lehmfeinputz

Bestandteile:
· 
Lehmputze bestehen aus farbigen Lehmen und Tonen, Sanden und bei Bedarf werden diverse Zuschlägen wie Pflanzenstärke, Stroh oder andere Pflanzenfasern zugemischt. Unterschiedliche Farbtöne ergeben sich aus der Herkunft der verwendeten Tone und durch die Zugabe von Pigmenten.

 

Eigenschaften:
· Lehmfeinputz kann auf vielen tragfähigen und trockenen Untergründen im Innenausbau aufgebracht werden.
· Lehmputze sind reversibel, d. h., dass sie sich bei größerer Wasseraufnahme wieder anlösen und daher vor direkter Feuchtigkeit geschützt werden müssen.
· Bei der Herstellung muss nur sehr wenig Energie eingesetzt werden.
· Lehm ist diffusionsoffen und kann große Mengen an Luftfeuchtigkeit schnell aufnehmen (bis zu neunmal mehr als Gips), speichern, und später wieder langsam abgeben. So wird die im Raum anfallende Feuchtigkeit zwischengespeichert. In Räumen in denen ausreichend Lehm verwendet wurde, liegt die relative Luftfeuchtigkeit üblicherweise im Bereich von 40 – 60%. Dadurch wird ein angenehmes Raumklima geschaffen, das sich günstig auf die menschliche Gesundheit auswirkt. Bei ca. 50% Luftfeuchtigkeit wird das Austrocknen der Schleimhäute verhindert, wodurch Erkältungen und grippalen Infekten vorgebeugt wird.
· Von der Menge der verputzten Wand- und Deckenflächen ist die Klimapuffer-Wirkung  maßgeblich abhängig . Von untergeordneter Bedeutung bei der Nutzung von Räumen ist die Schichtstärke des Lehms, da mehr als 80 % der Feuchtigkeit zunächst in den oberen zwei Millimetern der Lehmwand gebunden werden. Lediglich 10 mm insgesamt sind bei „normalem Wohnverhalten“ für die „Klimapuffer-Wirkung“ relevant, da die Reaktionsfähigkeit starker Putzlagen (> 20 mm) zu träge ist, um auf häufig  wechselnde Raumluftfeuchte reagieren zu können.